2019

Honigbienen (Apis mellifera) auf der Fetthenne (Sedum). Der Strauch ist voller Bienen. Zu dieser späten Jahreszeit ist die Fetthenne ein beliebter Pollen und Nektar spender. (September 2019)
In einem Garten mit Versteckmöglichkeiten und Schnecken ist auch dieser süsse Gast nicht weit – der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus). (August 2019)
Wenn die Nachtkerze blüht werden die nachtaktiven Insekten angelockt. Im Dunkeln konnte ich an unseren Nachtkerzen einen durch seine Grösse beeindruckenden Windenschwärmer (Agrius convolvuli) beim saugen des Nektars beobachten. Leider habe ich kein Foto davon. (August 2019)
Eine Wespenspinne (Argiope bruennichi) verzehrt ihre Beute. (August 2019)
Zur Zeit tummeln sich viele Schmetterlinge in meinem Garten. Hauptsächlich der Kleine Fuchs. Hier konnte ich aber auch noch einen Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) auf dem Lavendel beobachten. (August 2019)
Die Raupe eines Schwalbenschwanzes (Papilio machaon) an einem Fenchel. Er ist nicht der einzige, der sich auf dem Fenchel niedergelassen hat. Insgesamt konnte ich knapp 10 Raupen ausmachen. (Juli 2019)
Ein Grünes Blatt (Geometra papilionaria) an einer unserer Wände beim Eingangsbereich. (Juli 2019)
Dieser beeindruckende Weidenbohrer (Cossus cossus) wurde mir in einem Garten des Nachbardorfes präsentiert. (Juli 2019)
Der Blick eines Ohrwurms (Forficula auricularia) lässt so manchen erschaudern. Dabei, anders als der Name weissmachen will, krabbelt dieses Insekt nicht in Ohren. Die Zange an seinem Hinterleib braucht er zur Verteidigung gegen Räuber. Auch wenn er hie und da an jungen Pflanzenteilen knabbert, ist er alles andere als ein Schädling. Er bevorzugt nämlich auch Blattläuse. Und diese verschlingt er zuhauf. Damit dieser Nützling seiner Arbeit nachgehen kann, sollte man die Blattläuse auf keinen Fall mit Insektiziden vernichten. (Juli 2019)
Ein oft gesehener Gast im Garten während der heissen Sommertage, der Kleine Fuchs (Aglais urticae, Juni 2019).
Der Salbei scheint bei Hummeln sehr beliebt zu sein. Vier verschiedene Hummelarten (Dunkle Erdhummel, Ackerhummel, Veränderliche Hummel und Steinhummel) konnte ich zur gleichen Zeit am Salbei im Garten beobachten. Hier gerade eine Veränderliche Hummel (Bombus humilis) bei der Nektaraufnahme. (Juni 2019)
Grosse Steinhummel (Bombus lapidarius) auf einer Blüte des Salbeis. (Juni 2019)
Eine Mauerbiene (vermutlich Osmia tridentata). (Juni 2019)
Die Gewöhnliche Vogel-Wicke wird von verschiedenen Wildbienen besucht. Hier eine Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens), welche sich ebenfalls auf Schmetterlingsblütler (Fabaceae) spezialisiert hat. (Juni 2019)
Kaum zu erkennen ist diese Hummel, die gerade einen Kleinen Klappertopf angeflogen hat. Es handelt sich hier allenfalls um eine Veränderliche Hummel (Bombus humilis). (Juni 2019)
In einem Holzspielhaus bei Nachbarn konnte ich eine Hornissenkönigin samt Nest (inklusive Eier) entfernen. Das Nest samt Königin platzierte ich anschliessend an einem abgelegenen Ort. Mit ihren mächtigen Kiefern sieht sie zwar furchteinflössend aus, ein Stich von einer Hornisse ist aber etwa gleich oder sogar weniger schmerzhaft, wie der einer Honigbiene. Es stimmt auch nicht, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten können. Ausgenommen man ist allergisch. Diese Hornissenkönigin zeigte übrigens keinerlei Aggressionen mir gegenüber, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. (5. Juni 2019)
Im gleichen Holzspielhaus, in dem bereits die Hornisse hauste, konnte ich noch diese Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) entdecken, die ihr Nest in einem Loch eines Holzbalkens angefertigt hat. In Bezug auf Nistplätze gehört diese Art zu den flexibelsten. (5. Juni 2019)
Hummeln sind fast ausschliesslich Generalisten (polylektisch). Das heisst, sie ernähren sich von verschiedenen Pflanzenfamilien. Hier saugt eine Ackerhummel (Bombus pascuorum) Nektar aus einem Rotklee. (Juni 2019)
Hier handelt es sich um eine Kegelbiene (Coelioxys). Diese Wildbiene ist eine Kuckucksbiene oder Brutparasit. Sie legt ihre Eier in Nester anderer Wildbienen (bevorzugt Blattschneiderbienen (Megachilen)). Die Larven ernähren sich dann vom eingetragenen Pollen der Wirtsbiene. Die Eier und Larven der Wirtsbiene dienen teilweise ebenfalls als Futtervorrat. Die ausgewachsenen Kegelbienen kann man ebenfalls auf Blüten beobachten, deren Nektar sie zur Eigenversorgung benötigen (hier auf einer Gewöhnlichen Vogel-Wicke). (Mai 2019)
Diese Steinhummelkönigin (Bombus lapidarius) saugt den Nektar des Rotklees. Der Klee spendet wichtigen Nektar und Pollen. (Mai 2019)
Auch der Zottige Bienenkäfer (Trichodes alvearius) gehört in einen gesunden Garten. Die Käferlarven ernähren sich von Wildbienenlarven. Der erwachsene Käfer ernährt sich von Pollen oder anderen Insekten. (Mai 2019)
Eine besondere Entdeckung konnte ich hier machen; ein Männchen der Langhornbiene (Eucera). Deutlich zu erkennen sind die langen Antennen, die dieser Wildbiene den Namen geben, wobei nur die Männchen lange Antennen besitzen. Vermutlich handelt es sich um eine Juni-Langhornbiene (Eucera longicornis). Sie ist spezialisiert (oligolektisch) auf Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Am liebsten, wie hier auf dem Bild zu sehen, bevorzugt sie Wicken (im Bild die Gewöhnliche Vogel-Wicke). Dieses Männchen wartet bei der Futterquelle auf die Ankunft eines Weibchens. (31. Mai 2019)
Hier handelt es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um eine Blattschneiderbiene (Megachile). Die genaue Art konnte ich nicht bestimmen. Charakteristisch für diese Wildbienengattung ist der nach oben geneigte Abdomen beim Blütenbesuch. (Mai 2019)
Bei dieser Wildbiene bin ich mir nicht ganz sicher. Es könnte sich um eine Goldene Schneckenhausbiene (Osmia aurulenta) handeln. (Mai 2019)
Dieser Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) saugt mit seinem langen Rüssel an einem Lavendel. (Mai 2019)
Ein oft gesehener Besucher im Garten; die Westliche Honigbiene (Apis mellifera). Hier mit weisem Pollen auf dem Thorax. (Mai 2019)
Ein Pinselkäfer (Trichius fasciatus) auf einer Kornblume. Dieser Käfer imitiert Hummeln, um seine Feinde abzuschrecken. Im Flug kann er schnell mit einer Hummel verwechselt werden. (Mai 2019)
Eine Wiesenhummel auf dem Kleinen Klappertopf. Die Wiesenhummel (Bombus pratorum) hat vorne eine gelbe und hinten am Abdomen eine orange gefärbte Binde. (Mai 2019)
Diese Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) ist mir zwar nicht in meinem Garten begegnet, trotzdem nehme ich sie in diesen Bereich auf. Durch die rostrote Farbe des Hinterleibs (Abdomen) und die dunkle Brust (Thorax) und Kopf (Caput) lässt sie sich klar von einer Honigbiene unterscheiden. (Mai 2019)
Bei dieser Wildbiene auf der Margerite handelt es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um eine Schmalbiene (Lasioglossum). Allenfalls um eine Dunkelgrüne Schmalbiene. Mit ca. 5 mm ist sie so klein, dass man sie im Garten schnell einmal übersieht. Mit ihrer geringen Grösse gehört sie zu den kleinsten Wildbienen. (Mai 2019)
Auf dieser Kornblume macht es sich ebenfalls eine andere Art der Schmalbiene (Lasioglossum) bequem. Sie ist aber einiges grösser. Es könnte sich um ein Männchen handeln (weisse Flecken am Kopf). (Mai 2019)