2022

Dieses Bild entstand Ende Oktober. Blühender Lavendel mit Kohlweissling. (29. Oktober 2022)
Diese Hummelkönigin tankt noch Nektar, bevor sie den Winter irgendwo in einem geschützten Versteck überdauert, um dann im Frühling ein neues Volk zu gründen. (Oktober 2022)
Eine Schwalbenschwanz Raupe (Papilio machaon) die sich gerade gehäutet hat. (August 2022)
Vermutlich eine Schmalbiene (Lasioglossum) auf der Fetthenne (Hylotelephium spectabile) in unserem Garten. (August 2022)
Eine Wildbiene (Art konnte ich nicht bestimmen) auf der Fetthenne (Hylotelephium spectabile). Die Fetthenne blüht zu einem Zeitpunkt, zu der nicht mehr all zu viel blüht und dient deshalb den später auftauchenden Bienen als wichtige Nahrungsquelle. (August 2022)
Die Qualität eines Gartens kann man auch hören: Diese Tonaufnahme entstand am Lavendelstrauch. Es tummelten sich mindestens acht verschiedene Bienenarten darin. U.a. verschiedene Hummelarten und Honigbienen. (Juli 2022)
Eine Haus-Feldwespe oder auch Französische Feldwespe genannt (Polistes dominula) bei der Aufnahme von Nektar. Hier zeigt sich, dass auch Wespen zur Bestäubung beitragen, denn sie brauchen Nektar für den eigenen Gebrauch. Die Larven werden mit Fleisch gefüttert. (Juli 2022)
Dieses Wespennest (vermutlich Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)) befindet sich in einem Loch im Garten. Unsere Kinder laufen hier im Garten immer hin und her und beobachtean dieses Nest. Von Aggressionen seitens der Wespen keine Spur. Nicht immer müssen also Wespennester entfernt oder vernichtet werden. Sehr oft kann man sehr gut mit ihnen zusammenleben. (Juli 2022)
Eine Goldsaum-Kegelbiene (Coelioxys aurolimbata). Es könnte sich hierbei um ein Männchen handeln. (Juli 2022)
Tagpfauenauge (Aglais io, Juli 2022)
Männliche Hummeln oder Hummelarbeiterinnen, die auf Blüten übernachten, kann ich in diesen Tagen oft im Garten beobachten. Sie klemmen sich an der Pflanze fest und überstehen auch mehrere Tage im Regen. Sobald es warm wird, erwachen sie und fliegen los, um sich mit Nektar zu stärken. Drohnen, männliche Hummeln, übernachten draussen, da sie nach Verlassen des Nestes nicht mehr zurückkehren. Arbeiterinnen werden vom schlechten Wetter oder der Dämmerung überrascht und warten mit der Rückkehr ins Nest bis zum nächsten Tag. (Juli 2022)
Die Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum, oben und unten) würde ich als Tiger des Gartens bezeichnen. Eine meiner persönlichen Lieblinge. (Juni 2022)

Eine Blattschneiderbiene (Megachile, allenfalls M. ericetorum, auch wenn Fabaceae als Pollenquelle angegeben wird). (Juni 2022)
Der Kolibri unter den Faltern (Taubenschwänzchen, (Macroglossum stellatarum)) dreht gern seine Runden über dem Lavendel. (Juni 2022)

Auch in diesem Jahr zeigt sich wieder eine Coelioxys in meinem Garten (vermutlich Goldsaum-Kegelbiene Coelioxys aurolimbata). (Juni 2022)
Diese Grosse Schmalbiene (Lasioglossum majus, oben und unten) entdeckte meine Tochter an der Türkenbund-Lilie (Lilium martagon) an der Thur in der Nähe von Flaach ZH. Es waren noch weitere Grosse Schmalbienen beim Sammeln an den selben Blumen zu sehen. Daneben entdeckte ich noch zwei weitere kleinere Wildbienen an den selben Blumen, die ich aber nicht genauer bestimmen konnte. (6. Juni 2022)
Eine Garten-Blattschneiderbiene (Megachile willughbiella) auf Dach-Pippau (Crepis tectorum). Ich konnte die Garten-Blattschneiderbiene später auch noch auf unserem neu gepflanzten Boretsch entdecken. (Juni 2022)
Diese Späte Großstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri) konnte ich im Flug vor einer Glockenblume fotografieren. (Juni 2022)
Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) auf Pfirsichblättriger Glockenblume (Campanula persicifolia). Diese Scherenbiene sammelt den Pollen ausschliesslich auf Campanula. (Juni 2022)
Hier handelt es sich wahrscheinlich um eine Vierzähnige Kegelbiene (Coelioxys quadridentata). Ein Hinweis darauf gibt auch der Wirt (Gebänderte Blattschneiderbiene (Megachile circumcincta)), den ich im Garten wahrscheinlich ebenfalls beobachten konnte. Ohne einen passenden Wirt, könnte diese Art nicht überleben. Ich konnte bereits in einem anderen Jahr eine Kegelbiene in meinem Garten beobachten. Dies kommt nicht häufig vor. (Mai 2022)
Eine Gebänderte Blattschneiderbiene (Megachile circumcincta). Ich vermute aus zwei gründen, dass es sich um eine Gebänderte Blattschneiderbiene handelt, da diese bevorzugt Schmetterlingsblütler (Fabaceae) besucht. Zudem konnte ich die Kuckucksbiene von ihr ebenfalls entdecken (siehe Bild oben). (Mai 2022)
Diese Gartenhummel (Bombus hortorum) wurde während eines Blütenbesuchs beim Klappertopf Opfer einer Veränderlichen Krabbenspinne (Misumena vatia). Diese lauern mit geöffneten Beinpaaren wie eine Krabbe auf Blüten auf ihre Beute (Bienen) und lähmen sie mit einem Biss in den Nacken. Sie können zudem ihre Farbe anpassen. Auch ich wurde getäuscht, da ich die Spinne erst entdeckte, als ich die Hummel berührte, um zu schauen was da los ist. (Mai 2022)
Unser Klatschmohn vor dem Haus ist sehr beliebt bei Bienen. Hier eine Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis). Um den Pollen mit der Bauchbürste zu sammeln, drehen sie sich um den Stempel. (Mai 2022)
Eine Gewöhnliche Langbauschwebefliege (Sphaerophoria scripta). (Mai 2022)
Diese Ameisen pflegen ihre „Herde“-Blattläusen. Sie profitieren vom Saft, den die Blattläuse ausscheiden und bieten im Gegenzug Schutz vor Räubern. (Mai 2022)
Ein weiteres Männchen der Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) fand ich in einer weiteren Blüte, eng umschlossen von den Blütenblättern des Pyrenäen-Storchschnabels. (15. Mai 2022)
Das gleiche Männchen (Chelostoma rapunculi) vom Vorabend (siehe Bild unten), fand ich in der Blüte am nächsten Morgen. Die Blütenblätter gingen wohl in der Nacht verloren, als hätte man ihm die Bettdecke weggezogen. (15. Mai 2022)
Dieses Glockenblumen-Scherenbienenmännchen (Chelostoma rapunculi) schläft in einer Blüte des Pyrenäen-Storchschnabels (Geranium pyrenaicum). Diese Art ist oligolektisch auf Glockenblumen (Campanula). Diese kommen in meinem Garten jedoch nicht vor. Das Männchen scheint aber für die Übernachtung auch mit dieser Blumenart vorlieb zu nehmen. Da Scherenbienen auch Nisthilfen nutzen und ich in meinem Garten Scherenbienen an meinen Nisthilfen beobachten kann, sind sicher auch genügend Weibchen in der Nähe. Später am Abend schaute ich nochmals vorbei. Die Blüte hatte sich inzwischen um das Männchen geschlossen. So lässt sich dich Nacht gut geschützt verbringen. (14. Mai 2022)
Eine Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens, oben und unten). Es handelt sich um ein Männchen, das bei dieser Arte an den typischen langen Fühlern gut zu erkennen ist. Ich konnte schon in den letzten Jahren Männchen dieser Art in meinem Garten beobachten, aber noch nie ein Weibchen. Dies Art bevorzugt Wicken. Auch das Männchen tankt seinen Nektarbedarf ausschliesslich an den Wicken, soweit ich das in meinem Garten beurteilen kann. (Mai 2022)
Ein Zottiger Bienenkäfer (Trichodes alvearius) im Löwenzahn. (Mai 2022)
Eine Gemeine Schornsteinwespe (Odynerus spinipes) wärmte sich, wie auch die Männchen der Stahlblauen Mauerbiene (siehe weiter unten), auf den Steinen unserer Trockenmauer. Diese Wespenart gehört zu den Faltenwespen. (April 2022)
Hier konnte ich eine Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens, vermutlich) beim zerschneiden eines Blattes beobachten. Im Anschluss transportiere sie das Blatt in die Zelle (Bambusrohr in meinem Nistkasten), um es dort zu zerkauen und eine Zellzwischenwand anzufertigen (siehe auch unteres Bild). (April 2022)
Vermutlich eine Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens) die gerade in einem Bambusrohr verschwindet, um ihre Zelle zu verproviantieren oder zu verschliessen. (April 2022)
Ein Männchen der Stahlblaue Mauerbiene (Osmia caerulescens) sonnt sich auf unserer neu errichteten Trockenmauer. (April 2022)
Hier sieht man eine Hahnenfuss-Scherenbiene (Chelostoma florisomne) beim Verschliessen der letzten Zelle im Nistkasten. Deutlich zu sehen ist die Bauchbürste. Das heisst, dass sie den Pollen am Unterleib transportieren. Der Nestverschluss weist die typischen Steinchen auf (siehe auch unteres Bild). (April 2022)
Käfer sind in der Regel deutlich einfacher zum Fotografieren. Hier ein Trauer-Rosenkäfer  (Oxythyrea funesta). (April 2022)
Erdhummel (Bombus terrestris) an Apfelblüte in unserem Garten. Immer wieder streifte sie den Pollen aus ihrem Pelz und vom Kopf an die Hinterbeine. (April 2022)
Eine Ackerhummel (Bombus pascuorum) auf der Such nach Nektar und Pollen an einer Wicke. (April 2022)
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) an unserem Wildbienenhaus. Eine häufige Wildbienenart an künstlichen Nisthilfen. (April 2022)
Ein weiterer Schwalbenschwanz (Papilio machaon) aus unserem Raupenkasten. (April 2022)
Hier (oben und unten (einen Tag zuvor)) handelt es sich um ein Osmia caerulescens Männchen. Es könnte sich auch noch um ein Osmia brevicornis Männchen handeln. Diese Art ist aber in unserer Region seltener. (April 2022)

Eine Honigbiene (Apis mellifera) am Löwenzahn mit beeindruckenden Pollenhöschen. (April 2022)
Honigbiene (Apis mellifera) auf Löwenzahn. (April 2022)
Der erste Schwalbenschwanz (Papilio machaon) aus meinem Raupenkasten. Das Wetter war nicht gerade schmetterlingshaft, als ich ihn frei lies. Wenn alles gut läuft, sollten noch vier weitere Schwalbenschwänze und ein Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor) aus den Puppen im Raupenkasten folgen (April 2022).
Dieses Osmia cornuta Männchen (gut zu erkennen an den weissen Haaren auf der Stirn) ist bereits ein bis zwei Tage vor dem Weibchen geschlüpft und patrouillierte regelmässig mit zwei anderen Männchen vor dem Wildbienenhaus. Unmittelbar nach dem Schlüpfen des Weibchens stürzte sich das Männchen auf dieses. Beide fielen auf den Boden und die Kopulation begann. Das ganze dauerte etwa 45 min. Während der ganzen Zeit umklammerte das Männchen das Weibchen mit seinen Hinterbeinen. Danach liess das Männchen wieder vom Weibchen ab und machte sich davon. Während des Vorganges kamen auch andere Männchen dazu, flogen aber sofort wieder weg. Man geht davon aus, dass die meisten Wildbienenarten (insbesondere solitär lebende) nur einmal begattet werden (Monandrie). Diese Theorie unterstützt meine Beobachtung in diesem Fall. Nach der Kopulation lag das Weibchen noch eine Zeit lang erschöpft auf dem Boden. Etwa zweimal kam ein anderes Männchen vorbei, ohne aber einen Kopulationsversuch zu starten. Anscheinend strömte das Weibchen bereits Düfte aus, die signalisieren, dass sie bereits begattet wurde. Das Video zeigt nur einen Ausschnitt. Die eigentliche Kopulation ist in diesem Videoausschnitt nicht mehr zu sehen, da ich zuerst die Kamera holen musste. (13. März 2022)
Hier sind schön die Zellen der Osmia cornuta oder bicornis im Bambusrohr zu erkennen. In diesen Cocoons liegen die Bienen im ausgewachsenen Zustand und schlüpfen im Frühling des nächsten Jahres. Ganz vorne beim Eingang liegen die Männchen, welche als erste schlüpfen und dann auf die Weibchen warten.
Das Bienenjahr beginnt! Eine der ersten Wildbienen des Jahres: Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) an meinem Wildbienenkasten. Es ist ein Männchen, welches auf die Ankunft der Weibchen wartet. (11. März 2022)