












Ein Wollbienenmännchen (Anthidium manicatum, Bilder 1 – 6). Zur gleichen Zeit befand sich ebenfalls ein Weibchen am Lavendel (siehe letztes Bild). (August 23)


Dieses Feldweg-Schmalbienen Männchen (Lasioglossum malachurum) entdeckte ich in unserem Garten auf einer Mittagsblume. Die Bienen der Gattungen Lasioglossum und Halictus sind oftmals sehr klein und nur schwer voneinander zu unterscheiden. Diese hier ist ca. 8 mm gross. Ich bin mir hier nicht absolut sicher, obwohl ich ein Exemplar davon unter dem Binokular bestimmte. (29. Juli 23)






Eine Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae) konnte ich einige Wochen darauf auch in meinem Garten am Lavendel entdecken (Bilder oben). Diese Art breitet sich aufgrund des Klimawandel weiter nach Norden aus. (Juli 23)
„Morgenstund hat Gold im Mund“, das gilt nicht nur für die fleißigen Bienen. Heute Morgen fuhr ich nochmals zum Strickhof nach Eschikon, um ein paar weitere Bilder der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae) zu machen (siehe Bilder unten vom Tag zuvor). Ausgestattet mit einer Leiter, um möglichst viele Blüten der über zwei Meter hohen Gewöhnlichen Eselsdistel einsehen zu können, wartete ich auf geeignete Gelegenheiten. Auf den Bildern sind unter anderem Weibchen zu erkennen, die bereits vollgepackt mit Pollen sind. Auf zwei weiteren Bildern ist deutlich zu erkennen, wie ein Männchen versucht, ein Weibchen zu begatten. Die Männchen waren so früh am Morgen viel aktiver und patrouillierten um die Blume herum auf der Suche nach unbegatteten, frisch geschlüpften Weibchen. Am Tag zuvor, als ich gegen Abend dort war, verhielten sie sich ruhiger und waren viel öfter dabei, Nektar von den Blüten zu trinken. (8:30 Uhr, 9. Juli 23)








An dieser Gewöhnlichen Eselsdistel (Onopordum acanthium) die bei den Obstplantagen beim Strickhof in Eschikon (Lindau) wächst, tummelten sich einige Furchenbienen der Art Halictus scabiosae. Es handelt sich hierbei sowohl um Männchen, wie auch Weibchen. Die Männchen sind schmal und lang und besitzen kein Sammelapperat an den Hinterbeinen. Wogegen bei den Weibchen der Sammelapperat voll mit Pollen ist. Auf einigen Bildern ist auch klar die Furche am Hinterleibsende zu erkennen, die der Gattung den Namen gibt. (16.00 Uhr, 8. Juli 23)





Ich hatte schon befürchtet, er würde sich in diesem Jahr nicht mehr blicken lassen: Das Männchen der Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum). Sobald der Lavendel bei uns blüht taucht diese Wildbienenart bei uns auf. Die Bilder zeigen ihn am Gemander. Dies Männchen dieser Art sind dafür bekannt, dass sie in ihrem Revier immer wieder andere Bienen vertreiben. Sie fallen zudem durch den schwebenden Flug auf, der dem Flug einer Schwebefliege ähnelt. Wie ein Helikopter bleiben sie in der Luft kurz stehen und fliegen dann ein Stück, um gleich wieder in der Luft schwebend ganz kurz innezuhalten. Sie scheint sich so einen Überblick zu verschaffen und hat auch mich ganz genau gemustert, als ich mit meiner Kamera vor ihr sass. (Juni 23)




Hier handelt es sich um eine Schmalbiene. Vielleicht eine Breitkopf-Schmalbiene (Lasioglossum laticeps). Bin mir aber nicht sicher. Die verschiedenen Arten der Schmalbienen (Lasioglossum) und eng verwandten Furchenbienen (Halictus) sind im Feld nur schwer voneinander zu unterscheiden. Viele dieser Arten gehören zudem zu den kleinsten Bienen bei uns. (Juni 23)


Eine Kegelbiene (Coelioxys) am Lavendel. Kegelbienen sind Kuckucksbienen, die u.a. bei Blattschneiderbienen parasitieren. (Juni 23)



Diese Bild der Garten-Blattschnedierbiene (Megachile willughbiella) konnte ich beim Anflug an den Lavendel knipsen. Auf einem Bild ist zudem die Bauchbürste, mit dem sie den Pollen transportiert, gut zu sehen. (Juni 23)




Vermutlich eine Luzerne-Blattschneiderbiene an unserem Lavendel. (Juni 23)

Diese Maskenbiene (Hylaeus) hat sich zum trocknen auf meine Haut gesetzt. Ihr Flügel wurden Nass, als ich meinen Schildkröten das Wasser auffüllte. Es ging aber nicht lange und sie flog wieder davon. Maskenbienen gehören übrigens zu den kleinsten Bienen die ich in meinem Garten antreffe. Sie sind sehr unscheinbar und die Maske ist nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Daher lohnt es sich, ein Insekt auf der Haut nicht gleich abzustreifen, sondern genau zu betrachten. (Juni 23)


Diese Gartenhummel (Bombus hortorum) zeigt ihre Beeindruckende lange Zunge. Sie gehört zu den langrüsseligen Hummelarten. (Juni 23)


Holzbienen lieben anscheinend den Mohn. Immer wieder im Verlaufe des Tages kehrte diese Holzbiene (Xylocopa violacea oder valga) zum Pollensammeln zum Mohn zurück. Da muss die Nase (Antennen) auch mal im Flug geputzt werden. (Juni 23)


Bei genauer Betrachtung kann man in einer der Blüte der Pfirsichblättrigen Glockenblume (Campanula persicifolia) einen dunklen Fleck erkennen (Bild oben). Bei näherer Betrachtung sieht man, dass es sich um ein Männchen der Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) handelt, das hier übernachtet (Bild unten). Diese Wildbiene habe ich bereits im letzten Jahr in unseren Glockenblumen angetroffen. (Juni 23)






Die grösste Wildbiene bei uns, ist die Holzbiene (Xylocopa). Dabei sind bei uns zwei Arten zu finden. Die Weibchen der beiden Arten sind im Feld nicht voneinander zu unterscheiden. Bei den Männchen sind die Fühler der Art Xylocopa violacea (Grosse Holzbiene) an der Spitze gebogen und gelb-rot. Bei der Art Xylocopa valga sind sie nur schwarz, weshalb ich davon ausgehe, dass es sich bei diesem Männchen, welches ich in meinem Garten entdeckt habe, um eine Südliche Holzbiene (Xylocopa valga) handelt. Immer wieder drehte es seine Runden und setzte sich an verschiedene exponierte Stellen. Sehr häufig auf einen ausgedörrten Stengel. Die Grösse dieser Bienen ist sehr beeindruckend. Angst ist hier unangebracht. Sie sind sehr friedlich, wie alle Bienen, und eigentlich sehr schreckhaft. Es braucht sehr viel Geduld ein gutes Bild von ihr zu erwischen. (Juni 23)






Diese Goldene Schneckenhausbiene (Osmia aurulenta, Bilder oben) bildet ihre Nistplätze in verlassenen Schneckenhäuser. Hier gerade beim Nektar sammeln auf dem Klee. (Mai 2023)








Beim ersten warmen Frühlingstag zeigen sich schon einige Bienen. An unserer Salweide (Salix caprea) tummelten sich einige Bienen, Hummelköniginnen, eine Wespenkönigin, Schwebefliegen und ein Kleiner Fuchs. Die Salweide dient als wichtige Nahrungsquelle so früh im Jahr, wenn die Nahrungsquellen noch rar sind.




