2024

Ein Efeu-Seidenbienenmännchen (Colletes hederae). Diese Art ist am Efeu zu finden, wobei die Männchen auch andere Nektarquellen nutzen, wie diese hier, welche ich auf Iberischen Gilbweiderich fand. Eine der letzten Wildbienenarten, welche im Jahr noch fliegt (Winterberg, September 24).

Eine Ackerhummel (Bombus pascuorum) auf einem Rotklee (August 24).

Hier sieht man eine Honigbiene (oben) und eine Schwebefliege (unten) gleichzeitig auf einem Teufelsabbiss. Die Bates’sche Mimikry zeigt sich hier anschaulich; die Schwebefliege ahmt die Warnfarben der Honigbiene nach (August 24).

Fliegen gehören nicht gerade zu den Lieblingsinsekten der Menschen. Trotzdem gibt es auch hier ganz viele interessante und spannende Arten zu entdecken. Wie diese Silvius alpinus, welche sich in unser Haus verirrt hat. Die auffälligen Augen leuchteten in Neongrün (Juli 24).

Goldwespen (Chrysis) sind unglaublich unscheinbar. Ihre Schönheit offenbart sich erst bei genauem Hinschauen. Sie leben parasitisch bei verschiedenen Stechimmen, u.a. bei verschiedenen Bauchsammler-Bienen. Diese hier entdeckte ich auf einer wilden Möhre. In der Schweiz gibt es ungefähr 127 bekannte Arten (Juli 24).

Diese Puppe des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon) ist perfekt getarnt und kaum zu sehen. Dies macht es auch für Fressfeinde schwierig, die Puppe zu finden.

Chelostoma rapunculi, ein Glockenblumen Schrerenbienen Männchen (Juni 24)

Schwalbenschwanz-Raupe (Papilio machaon, Juni 24)

Eine Platterbsen-Mörtelbiene (Megachile ericetorum, Männchen) auf einer Saat-Esparsette. Diese Saat-Esparsette wächst auf meiner neu angelegten Ruderalfläche. (Juni 24)

Eine Sandbiene (Männchen, Andrena afzeliella). Man muss genau hinschauen, um sie zu entdecken. Die Männchen flitzen durch die die Grashalme. Man erkennt nur einen silbernen Schimmer durch das Gras huschen (April 24).
Ein Rotfransiges Sandbienen Weibchen (Andrena haemorrhoa, April 24).
Ein Mai-Langhornbienen Männchen (Eucera nigrescens) an einer Wicke. Auch wenn sie Mai-Langhornbiene heisst, kann man sie auch bereits im April im Garten entdecken. Ich bin immer wieder beeindruckt von den langen Fühlern der Männchen. Daher lassen sie sich im Feld auch sehr gut ansprechen (April 24).
Ein Blatthornkäfer (allenfalls ein Mönchs-Kotkäfer Onthophagus coenobita) (April 24).

Dieses Sandbienenweibchen (Andrena) bereitet seinen Nisplatz in einem kleinen Erdloch vor, um dort dann die Eier abzulegen. Fleissig schaufelt es den Dreck zum Ausgang des Loches (April 24).

Rapsweissling (Pieris napi)

Die Puppe dieses Rapsweisslings hing am Felgen des Rades unserer Schubkarre, die ich noch intensiv genutzt hatte. Beim Wechsel des Schlauchs entdeckten wir sie und legten sie in unseren Schmetterlingskasten. Heute schlüpfte unversehrt dieser Schmetterling aus der Puppe (6. April 24).

Andrena haemorrhoa entdeckt in Kemptthal (März 24).
Diese Fliege ahmt eine Wiesenhummel nach. Die Täuschung ist perfekt. Sogar der Internetvorschlag von meinem Handy sagt dazu, dass es sich hier um eine Wiesenhummel handelt. Die fehlenden langen Fühler und die Flügel (nur ein Flügel pro Seite) weisen klar auf eine Fliege hin (März 24).
Marienkäfer tummeln sich auf dem Ehrenpreis (März 24).

Die Blüten blühen in voller Pracht. Der Frühling ist zurückgekehrt. Die ersten Wildbienen, Hummeln und Honigbienen drehen schon ihre Runden. Aber auch die Schwebefliegen sind schon fleissig unterwegs (März 2024).